Ein Reader für die Fachoberschule

Seit zwei Jahren unterrichte ich an der Fachoberschule das Fach Englisch. Von Anfang an nervte mich die Zettelwirtschaft der Lernenden und die Entschuldigung „Ich war krank, ich hab die [Hausaufgaben / Arbeitsblatt / … ] nicht.“ Zwar gibt es auch hier Advance OrganizerQuizlet Vokabellisten und einen roten Faden im Unterricht, aber eben neben dem Buch kein zweites, dauerhaftes Arbeitsmedium.

Auch bin ich nicht 100% zufrieden mit dem Schulbuch („Focus on Success“), da es viele Themen wie z.B. Migration, die mittlerweile in der Zentralprüfung vorkommen, gar nicht oder nur stiefmütterlich behandelt.

In Informatik nutze ich aufgrund der fehlenden Bücher ausschließlich Moodle, bei nur zwei Stunden pro Woche Englisch in der 11 hatte ich (bis jetzt) auf einen solchen Kurs verzichtet. Auch arbeiten die Lernenden in Informatik in Computerräumen. Der Englischraum beheimatet nur einen Lehrer-PC.

Also was tun?

Da ich bereits einige Merkblätter für die Lernenden erstellt hatte, diese aber leider immer wieder erneut austeilen musste, verfolge ich nun eine andere Strategie.

Ich teile am Anfang des Jahres meinen Reader aus. Dieser besteht aus den Merkblättern, die ich sonst immer punktuell austeilte. Sie bekommen nun also alles konzentriert in einem Stück. Gelocht und getackert.

Damit minimiere ich die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige Merkblätter bereits ausgeheftet wurden, nicht bekommen wurden, da Lernende fehlten, o.ä. Weiterhin kann ich immer wieder auf die entsprechende Seite im Reader verweisen, falls es zu den Grundlagen noch Fragen gibt.

Fos-Reader
FOS-Reader

Je dicker der Reader, desto eher bleibt er liegen

Wie oben bereits erwähnt sollte der Reader kein Buch ersetzen, sondern alles Wichtige zusammenfassen. Ich möchte den Lernenden einen Überblick über die wichtigsten Informationen und zu lernenden Kompetenzen geben. Mittlerweile hat der Reader 22 Seiten, aber es sollen nicht mehr dazukommen (siehe Überschrift).

Hier also nun die „Kapitel“:

  • Was wird benötigt für den Englischunterricht?
  • Allgemeine Bewertung und Prozent / Noten
  • Korrekturbemerkungen Klausuren, Fehlerindex
  • Bewertungskriterien Summary / Comment
  • Häufige Fehlerquellen
  • Generelle Verbesserungsmöglichkeiten
  • Helpful Tools
  • How to describe Pictures, Photos or Paintings
  • What Discussion Phrases to use
  • How to write a Summary
  • How to write a Comment
  • How to write a Comparison / Contrast (Diskussion / Vergleich)
  • How to write a Guided Interpretation (Geführte Interpretation)
  • Methoden
  • Quellen

Workflow: Vokabelisten erstellen, Plattform zum Lernen bieten und Tests generieren

Dieser Artikel soll einen einfachen Workflow präsentieren, der

  1. das zentrale Speichern von Vokabellisten ermöglicht
  2. die SuS beim Lernen unterstützt
  3. aus den Vokabeln / lexical chunks wiederum Vokabeltests generiert

Zentrales Speichern / Importieren von Vokabellisten

Viele Schulbuchverlage bieten eigene Apps mit denen die Vokabeln aus den entsprechenden Units gekauft werden können. Diese kosten je nach Verlag um die 6€ pro Installation. Das heißt, dass wenn jeder zweite SoS in einer Klasse die App installiert und die Vokabelliste kauft um die 84€ pro Klasse für virtuelle Daten, eine LISTE! generiert werden. In meinen Augen sind das zusätzliche Kosten, die bei den Kosten der Anschaffung für die Bücher nicht nötig sind.

Vokabeltrainer App
Vokabeltrainer-App

Alternative Quizlet a.k.a Fleißarbeit

Quizlet bietet die Möglichkeit kostenlos die eigenen Vokabeln einzutragen und online, wie offline mit Hilfe von Smartphone oder PC zu lernen.Manchmal sind die Listen auch bereits durch andere Nutzer der Plattform übertragen worden, sodass man diese 1 zu 1 übernehmen kann. Leider sind die Vokabellisten der Schulbuchverlage nicht immer vorhanden, dafür ist es aber möglich die eigenen Vokabellisten mit Fotos aus dem Netz zu vervollständigen.  Für die ersten 7 Units meiner Fachoberschulklasse haben wir die Listen bereits erstellt. Hierfür gehe ich ähnlich vor wie in einem vorhergehenden Artikel erwähnt.

Quizlet importieren
Quizlet importieren

SuS beim Lernen unterstützen

Die Vorzüge von Quizlet habe ich ebenfalls in dem anderen Quizlet-Artikel beschrieben und auf anderen Seiten werden sie noch viel ausführlicher dargelegt.

Tests generieren

Man kann bei Quizlet die Vokabeln auch wieder exportieren, sodass ein Import z.B. in ein Word-Dokument kein Problem darstellt. Dafür habe ich eine Tabelle mit 15 Zeilen erstellt und die entsprechende Zuordnung zur Note unten eingefügt. Das Dokument kann weiter unten im Beitrag heruntergeladen werden.

Ich gehe folgendermaßen vor:

  1. Zunächst exportiere ich die Wörte, die ich prüfen möchte, samt Übersetzung natürlich. Wie unten im Bild zu sehen kann man die Wörter über den Dialog exportieren und auf seine Wünsche anpassen (Trennsymbol usw.)
  2. Jetzt mittels Copy und Paste in die Tabelle des Word-Dokuments einbinden. Das Ganze gleich zweimal, da es eine Lehrerversion und eine Schülerversion gibt.
  3. Jetzt werden bei der Schülerversion die Vokabeln, die abzufragen sind, entfernt. Wozu nun die Lehrerversion?
  4. Die Lehrerversion kann später beim Korrigieren durch die SuS verwendet werden. Hierzu ist es hilfreich den SuS mitzuteilen, ihren Namen auf die Rückseite des Blattes zu schreiben. Auf jeden Fall sollte man nochmals alle Zettel überprüfen, sodass die Korrekturen in Ordnung sind.

Vorteil des Workflows:

  • SuS können überall lernen (ortsunabhängig)
  • Sie können mit Hilfe von Smartphone ohne Buch lernen (Buch-unabhängig).
  • Während des Vokabeltests haben sie alle nötigen Informationen bereits auf dem Blatt, ergo herrscht keine Unruhe wegen Nachfragen wie „Können Sie das dritte Wort nochmal sagen“.
  • Hiermit wird auch das Spicken erschwert.
  • Der Vokabelzettel bietet eine einheitliche Optik und die Felder sind einheitlich. Das ermöglicht eine schnellere Korrektur
  • Die Notenverteilung ist bereits direkt abgedruckt (s.u.) und ermöglicht ebenfalls eine schnellere Korrektur, da keine Prozentzahl o.ä. zu berechnen ist.
Notenverteilung

Anlage:

Vokabeltest

Openboard – eine Alternative für die Smartboard-Software

Smartboards und die Software…

Smartboards sind für manche Lehrenden hilfreich, für andere nur überteuertes Technik-Chichi.

Nun haben wir ein paar Geräte in der Schule, auch wenn keine mehr nachbestellt werden. Diese sollte man trotzdem nutzen können.
An unserer Schule wird eine Image-Software genutzt, die bei jeder Installation eine neue Lizenznummer erstellt. Die Anzahl der Instanzen ist leider begrenzt, sodass die Software aufgrund zu viel erstellten Lizenzen mittlerweile nicht mehr funktioniert. Weiterhin bietet der Hersteller keine Software an, die unter Linux läuft. Ich nutze gerne Linux, da es recht schnell bootet und den gleichen Leistungsumfang wie die Windows-Installation bietet (unsere Computer sind mit einem Dual-Boot-Modus ausgestattet).

Smartboard

Was tun? Umschauen nach Alternativen!

Die Boards sind nun eben da, wäre schade, wenn man sie nicht mehr nutze könnte. Daher schaute ich mich um und landete bei Openboard. Openboard wurde ursprünglich als Fork von OpenSankore durch die Universität von Lausanne weiterentwickelt. Durch die freie Lizenz bietet…

Openboards Vorteile gegenüber  proprietären Alternativen:

  • Jede Lehrkraft kann sich die Software herunterladen und zuhause damit arbeiten
    • ohne Lizenzprobleme
    • mit jedem gängigen Betriebssystem (Win, Mac, Linux)
  • Dokumente können mit in die Schule gebracht und weiterverarbeitet werden
  • Jede Software (Browser, PDF-Reader, …) kann mit virtueller Tinte ergänzt werden
  • Die Software funktioniert nicht nur mit Smartboards, sondern mit allen Boards, da nur eine Mausfunktion vorausgesetzt wird.

Bevor ich noch viele Worte verliere, sollte sich jeder hier einen kleinen Eindruck über die Möglichkeiten von Openboard machen (8 Videos, französisch):

 

Now take out your books, pleeeease. Oder: Welche Alternativen gibt es?

Dieser Standardsatz kommt Ihnen sehr bekannt vor? Hoffentlich nur aus der eigenen Schülerzeit…Das Schulbuch in der Hinterhand bietet für Lernende, aber auch für Lehrende eine gewisse Sicherheit: Es haben sich (hoffentlich) kompetente Lehrkräfte und Autoren zusammengesetzt und ein geeignetes Buch geschrieben. Doch ist das in der heutigen Zeit noch der richtige Weg für den Fremdsprachenunterricht? Allen Unkenrufen zum Trotz (Stichwort „Digitale Demenz“) bietet doch das Internet eine Vielzahl an authentischen Quellen und Möglichkeiten des Austausch, sowohl für Lernende, als auch für Lehrkräfte. Oftmals reicht es schon aus, eine guten Artikel zu finden, wie ich an diesem Artikel zeigen möchte.

Ich unterrichte aktuell Azubis im zweiten Lehrjahr für IT-Berufe. Überraschenderweise haben die SuS ein recht hohes GeR-Niveau. Ich würde es sprachlich auf B2-C1 einschätzen. Für diese Lerngruppen existiert kein geeignetes Schulbuch. Ist aber auch nicht schlimm, sondern eine Chance, die es zu nutzen gilt.

Ich möchte diesen Umstand an einem beispielhaften Unterricht zeigen:
Ziel war es im Unterricht etwas über IT-Sicherheit zu erfahren, das entsprechende Vokabular / lexical chunks näherzubringen und das Know-how in kleinen Lehrvideos durch die SuS zu transferieren (in Zukunft geplant).

Vorbereitung

  1. Zunächst suchte ich eine geeignete Quelle für den Unterricht.
    Authentische Quellen für den Englischunterricht in der IT-Berufsschule
    Screenshot der Seite

    Dabei fiel mein Fokus auf einen Artikel von Gizmodo. Natürlich nicht eine journalistische Quelle der höchsten Güte á la NYT oder The Guardian. Wichtig war mir aber der Fokus auf Quellen, die die Lernenden möglicherweise selbst konsumieren würden. Wann hat die NYT etwas über IT-Sicherheit geschrieben? Würden die SuS darauf zurückgreifen? Vermutlich nicht.

  2. Da nicht jeder Unterrichtsraum über genügend Computer verfügt, kann der Artikel auch gedruckt werden. Hier kann man mit Hilfe von Web-Formatierungstools schnell und unkompliziert für den Druck formatiert werden, damit wenig Papier beim Druck / Kopieren verschwendet wird. Hier eine kleine Anleitung.

Unterrichtsstunde

  1. Zunächst eröffnete ich die Stunde mit der Frage, wie sie sich neue Vokabeln, bzw. lexical chunks recherchieren, bzw. merken. Vielen sind Wörterbücher wie dict.leo.org oder dict.cc ein Begriff. Trotzdem lernen sie die Vokabeln noch mit der Methode „Zuhalten und laut aufsagen“, was mich wunderte. Ich wollte ihnen eine weitere Möglichkeit aufzeigen (Quizlet s.u.)
  2. Jetzt teilte ich die Lerngruppe in neun Gruppen ein, sodass sie den Artikel lesen mussten, aus diesem zunächst lexical chunks ausfindig machen sollten, die sie dann auf ein gemeinsames Dokument auf titanpad simultan eintragen sollten. Titanpad funktioniert sogar im Browser eines Smartphones.

    Titanpad
    Symbolbild für Titanpad
  3. Jetzt importierte ich die Liste der lexical chunks direkt bei quizlet ein, sodass diese zentral gespeichert wurden und auch von dort aus gelernt werden konnten.

    Quizlet IT-Berufe
    Quizlet-Seite mit lexical chunks: Ausgesucht von den Lernenden
  4. Schlussendlich bereitete jede Gruppe eine Vorstellung über ihr Teilthema der IT-Sicherheit mit Hilfe von Kurzvorträgen vor (z.B. am PC mit Beispiel). In Zukunft möchte ich kleine Kurzvideos mit Hilfe von Smartphones aufnehmen lassen, die dann allen dauerhaft zur Verfügung gestellt werden können. Alternativ kann ganz klassisch zur Sicherung in der nächsten Unterrichtswoche ein Vokabeltest geschrieben werden.

Anmerkungen? Ergänzungen? Kritik? Bitte das Kommentar-Feld nutzen.

 

Englischunterricht mit Virtual Reality verbinden?

Virtual Reality ist ein aktueller Trend, der auch im Unterricht genutzt werden kann, da die Inhalte hiermit plastischer wirken und eigene Lernprodukte durch die Lernenden erstellt werden können (Konstruktivismus / Lerner = Lehrer).

3D-Fernseher gibt es bereits seit mehr als 5 Jahren. Auch wenn ihre Popularität stark gesunken ist und sie zukünftig kaum noch produziert werden, bildet sich doch jedoch mit Google Cardboard (o.ä. Geräten) in Verbindung mit Smartphones eine bessere Möglichkeit virtuelle Realität auch in der Bildung zu nutzen.

Google Cardboard

2014 veröffentlichte Google die erste Variante des Google Cardboards. Bei Google Cardboard handelt es sich um ein aus Pappkarton, zwei Plastiklinsen, Magneten und Gummis zusammenzubauendes Gehäuse, in das dann ein Smartphone gesteckt wird, welches die 3D-Bilder liefert. Da Smartphones bereits mit jeder Menge Sensoren bestückt sind, können diese genutzt werden, um ein komplettes 3D-Erlebnis zu liefern (s. Video unten). Zunächst wirken die, aus Wellpappe mit Plastiklinsen selbst zusammengebastelten Cardboards etwas amateurhaft, zeigen sie jedoch mit einfachen Mitteln die Möglichkeiten der neuen 3D-Welt auf. Mittlerweile ist der Hype um Virtual Reality im Mainstream angekommen. Firmen wie Nvidia, Samsung, Facebook, um nur ein paar Firmen zu nennen, sehen einen Wachstumsmarkt.

Warum eignet sich gerade Google Cardboard für den (Englisch-)Unterricht?

Vielzahl an Apps

Youtube bietet bereits kompatible 3D-Videos, Google Street View ermöglicht das Besuchen von fremden Städten und Läden, Arte360 (Android, iOS) bietet einige 3D-Videos bspw.: von einer Mont-Blanc-Besteigung oder auch Tauchvideos, …

Die Tauglichkeit der einzelnen Apps müsste jede LK für sich selbst testen und mit den jeweiligen Lehrplänen abgleichen. Da ich nur in der Sek II. unterrichte, richte ich meinen Fokus eher auf diesen Bereich.

Günstiger Anschaffungspreis

Das originale Cardboard von Google kostet etwa 20€. Bei 20-30 Lernenden, ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor für ein „Gimmick“. Es gibt jedoch Nachbauten, die man für etwas mehr als 2€ aus Fernost bestellen kann (Beispiellink) oder eben nachbasteln kann, Anleitungen gibt es zuhauf im Netz.

BYOD – Bring your own device

Da die meisten Apps für beide Plattformen (iOS, Android) zur Verfügung stehen und die meisten Lernenden ein Smartphone besitzen sollten. Zumindest jeder Zweite sollte ein solches Gerät haben, somit gibt es keinerlei Probleme bei der Anschaffung von schuleigenen Smartphones.

Apps kosten nichts

Die meisten Apps sind kostenlos erhältlich. Zusätzliche Kosten fallen in der Regel nicht an (s.o.).

Google Cardboard Camera

Glücklicherweise müssen die Lernenden nicht nur als Konsumenten auftreten, sondern können auch eigene 3D-Aufnahmen produzieren. Mit Hilfe der App Cardboard Camera können Sie 3D-Aufnahmen ihrer Umgebung aufnehmen und so im Unterricht benutzt werden

Um grob zu verstehen, wie Cardboard Camera funktioniert, empfehle ich kurz dieses Video anzuschauen:

Die Fotos, von denen der „VR-Nerd“ spricht sind vorher von ihm gemacht worden. Dazu eignet sich die App Google Cardboard Camera, die es mittlerweile auch für IOS gibt (IOSAndroid).

Aufnahmen können z.B. an bestimmten Orten sein, um das Beschreiben von Bildern besser zu üben. Lernende können Szenen aus Büchern nachstellen und diese können dreidimensional nachgebildet werden, …

Wie teilt man seine 3D-Aufnahmen mit anderen?

Cardboard Ansicht in der App
Ansicht in der App

Die aufgenommenen 3D-Videos können einfach geteilt werden, in dem man sie im Menü auswählt und als zu teilen markiert. Die App spuckt dann einen Link aus, der verschickt / geteilt / usw. werden kann.

Cardboard geteilt
Webseite, die der Empfänger, der geteilten VR-Bilder sieht

Ich empfehle aus der URL einen QR-Code (z.B. hier) zu erstellen, diesen auszudrucken und mit aufs Arbeitsblatt / per Beamer anzuzeigen / … , um so den Lernenden schnelleren Zugang zu den Bildern zu ermöglichen.

DOWNLOAD Meine Beispiele aus England (mit Ton)

Resümee und weiterer Ansatz

Ich denke Virtual Reality (VR) ist nur ein weiterer Schritt hin zu realistischerem (Englisch-)Unterricht, der – sind wir mal ehrlich – meist eher künstlich daher kommt. Es ist erwiesen, dass die besten Lernfortschritte in realen Situationen erreicht werden können. Virtual Reality hilft dabei, den Unterricht realistischer erscheinen zu lassen, mit Bildern und Tonaufnahmen von tatsächlichen Orten.

Während sich VR hauptsächlich mit kompletter Immersion beschäftigt, bietet Augmented Reality (AR) die Möglichkeit weitere Informationen der „richtigen“ Realität hinzuzufügen. Dies kann z.B. Wörter, wie im Falle der App Blippar sein (s.u.) oder aber auch Objekte und Zusatzinfos wie z.B. bei ThingLink (Link).

 

Vokabeltests, HA-Kontrollen, o.ä. schnell korrigieren? Ja, bitte!

Schnell korrigieren dank Korrektur-App

Nicht immer muss man Summaries, Comments, o.ä. korrigieren, sondern oftmals erstellt man einen Schnelltest, um sich kurz einen Überblick über das (Vor-)Wissen / Kompetenzen / … zu machen.

Klar ist, manche Korrektur ist wirklich eintönig und wenig abwechslungsreich. Wer korrigiert denn gerne Multiple Choice und Lückentexte? Warum dann nicht einfach die Maschine für sich arbeiten lassen?

Es gibt derzeit bereits einige Anbieter (vornehmlich aus den USA), die es erlauben mittels vorgefertigter Multiple-Choice-Blätter diese mittels Smartphones auszuwerten. Das  Antwortblatt wird kurz unter die Linse gehalten und ein Bestätigungston gibt bekannt, dass das Antwortblatt ausgewertet wurde und die Werte abgespeichert hat.

Hier ein kurzes Video zur Funktionalität:

Welche Anbieter gibt es?

Da ich für das Auswerten von Vokabeltests (Oldschool, aber trotzdem wichtig) eine App suchte, die mir bei der Bewertung half, kam ich auf die drei Apps Gradecam, Zipgrade und Mastery Connect. Letzteren gehört auch die App Socrative.

Gradecam

Gradecam arbeitet wie viele Apps mit einem Freemium-Modell. Mit der kostenlosen Variante kann man maximal 10 Fragen abfragen, genug um einen groben Eindruck zu bekommen, zu wenig um es in der Schule einzusetzen.

Für mich schied Gradecam direkt schon aus, da ich auf das $15 Abomodell angewiesen sein wollte. Weiterhin ist es nur mit USB-Dokumentenkameras kompatibel.

Mastery Connect

Ähnlich wie Gradecam gibt es für Mastery Connect ein kostenlose Variante, die allerdings auch nur 10 Fragen erlaubt. Mit der TeacherPro Lizenz ist es möglich bis zu 100 Fragen zu stellen, allerdings kostet diese auch saftige $249 pro Jahr. Zu viel des Guten. Es gibt eine Iphone App mit der man die Tests auswerten

Erfahrungen mit Zipgrade

Nun zu Zipgrade, der App für die ich mich zunächst entschied. Es gibt sie für IOS, sowie für Android. Sie kostet nur zwei Dollar für zwei Monat, bzw. sieben Dollar für ein Jahr. Die Daten lassen sich im- und exportieren, sodass diese einfach in Excel oder Tapucate verrechnet werden können.

Ich wollte mir mit Zipgrade den Korrekturaufwand von Vokabeltests etwas erleichtern. Natürlich überlegte ich mir mögliche (falsche) Alternativen zu den richtigen Antworten. Nur eins ist klar, bei den herkömmlichen Vokabeltests muss man das Wort einfach wissen und sogar auf die Rechtschreibung achten, sonst gibt es Punktabzug. Bei Multiple-Choice-Tests muss man diese nicht wissen, sondern kann raten und bekommt im besten Fall mehr Punkte gutgeschrieben als effektiv gewusst wurden.

Das war auch der Grund, warum ich nach kurzer Zeit wieder auf das herkömmliche Modell wechselte.

The sky is the limit. Or is it?

Schülermotivation

Neulich bloggte ich u.a. über die begrenzte Motivation für Neues mancher Lehrkraft. Frei nach dem Motto „Geht de Mensche, wie de Leut“ gibt es eine weitere Gruppe. Aber ich muss etwas ausholen.

Als ich in die Schule ging, mussten englische Bücher umständlich und für teures Geld über den Buchladen bestellt werden. Das dauerte dann gerne mal eine Woche bis ein Buch abholbereit vorlag. Heute gibt es Amazon und das Kindle.

Englische Videokassetten brachte der Kumpel aus dem Sommerurlaub aus den USA mit. Pech hatte derjenige, der keinen NTSC-fähigen Videorecorder hatte. Heutzutage gibt es Youtube und Netflix für den Zugang zu englischen Videos. Die Auswahl ist riesig. Im Prinzip wird jedes potentielle Hobby der Schüler in Form von englischen Videos konsumierbar. Und das meist kostenlos.

Für Gespräche mit Muttersprachlern musste man in die entsprechenden Länder reisen oder bei einem Schüleraustausch mitmachen. Heute gibt es Facetime, Skype und r/languagebuds, die ebenfalls kostenlos sind.

Die Hürden eine Sprache / Fertigkeit / … zu lernen sind heutzutage wirklich gering. Jetzt plädiert man an die Vernunft eines Schülers sich in Englisch zu verbessern und auf dessen verbesserte Karrierechancen. Doch er antwortet:
„Ich will Politiker werden, ich brauch kein Englisch..“

Wie sieht mein aktuelles Klausur-Arrangement aus?

Mein Klausurarrangement

Mein Klausurarrangement hat sich in der Vergangenheit doch stark verändert. Daher möchte ich hier mein aktuelles Setup schildern.

Sitzordnung

Zunächst einmal stellen wir alle Tische parallel zum Lehrertisch auf, damit ein über die Ecke schielen nicht klappt. Weiterhin sollte, wenn möglich, immer nur ein Prüfling am Tisch sitzen. Das hat weiterhin den Vorteil, dass sie genügend Platz für das Material haben.
Manchmal klappt das nicht, da die Klasse größer ist, dann kann man bei uns einen großen Klausurraum buchen.
Wenn alle Prüflinge sitzen, dann begebe ich mich in den hinteren Bereich des Raums, sodass ich alles genau überblicken kann.

image

Weiterhin kann man auf dem Foto gut erkennen, dass ich mit dem Beamer die aktuelle Uhrzeit anzeigen lasse (z.B. von hier), sodass auch die Fragerei nach der Uhrzeit nicht aufkommt.

Erlaubte Hilfsmittel / Was ist auf dem Tisch?

Wie hier bereits vertwittert, müssen alle Prüflinge ihre Handys und mittlerweile auch Smartwatches vor der Arbeit vorne auf das Lehrerpult ablegen.
Grundsätzlich sage ich allen Prüflingen, dass sie alles vom Tisch nehmen sollen, außer 4 Seiten Papier, 2 Stiften (falls einer versagt), Getränke, Essen und sonstigen erlaubten Hilfsmitteln wie Taschenrechner oder Konzeptpapier.

Klausuraufgaben

Platz für Lösungen auf dem Aufgabenblatt

Anfangs habe ich in Informatik mit Word extra Tabellen angelegt, um Flächen in Form von Karopapier für die Lösung der Aufgaben abzudrucken. Leider habe ich das schnell aufgeben müssen, da manche Prüflinge direkt los schreiben und keinen Tintenkiller zur Hand haben, also doch wieder auf eigenes Papier zurückgriffen. Mittlerweile wird die Arbeit wieder direkt auf eigenem Karopapier gelöst.

Falten, Korrigieren, Tackern

Wenn ein Prüfling fertig ist, muss er alle Blätter seiner Arbeit im Stapel in der Mitte falten und mir abgeben. Erst nachdem ich die Arbeit korrigiert habe, wird Aufgabenblatt mit Lösungsblättern zusammengetackert. Das beruht auf der Erfahrung, dass ich bei zusammengetackerten Blättern einfach länger brauche, bis ich alle Aufgaben korrigiert habe. Sind sie nicht zusammengetackert, kann ich sie zunächst auf dem Schreibtisch ausbreiten und habe den kompletten Überblick über alle gelösten Aufgaben und muss nicht suchen, wo der Schüler möglicherweise eine Teilaufgabe untergebracht hat.

A- oder B-Gruppe

Man kann natürlich noch dafür sorgen, dass es zwei verschiedene Gruppen gibt, sodass das Abschreiben weiterhin erschwert wird. Einfacher geht es jedoch, wenn man wie ich zwei Themengebiete in einem Lernfeld prüfen muss (Lernfeld 4 – Einfache IT-Systeme). Hier wird zeitlich das Gebiet Elektrotechnik, sowie Digitaltechnik kontrolliert. Mein Kollege und ich teilten also die Arbeit in 2 Teile und teilen je einer Hälfte der Klasse zunächst den Elektrotechnikteil (~Gruppe A) und der anderen Hälfte den Digitaltechnikteil (~Gruppe B) aus. Wenn ein Schüler mit einem Teil fertig ist, teilt die LK ihm den anderen Teil der Arbeit aus.

Android-Bild direkt auf Beamer streamen (ohne Kabel/Chromecast/…)

Leider sind in unserer Schule noch nicht viele Dokumentenkameras angeschafft worden, sodass diese immer geliehen und in den Klassenraum getragen werden müssen.

Daher experimentiere ich seit längerem mit der Technik (meist Tablet), um einen mobilen Dokumentenkamera-, bzw. Smartboard-Ersatz für mich zu finden, der in Null-komma-nichts aufgebaut und wieder abgebaut werden kann.

Mein Setup habe ich bereits in einem anderen Artikel beschrieben, jedoch habe ich nun eine App gefunden, die mir das Verkabeln abnimmt und ich das Tablet-Bild ohne zusätzliche Hardware sehr schnell über unser Schul-WLAN auf den Beamer streamen kann, ähnlich etwa wie AppleTV oder Chromecast.

Das hat den Vorteil, dass man mit dem Tablet im Klassenraum mobil ist und auch den Schülern das Tablet in die Hand drücken kann, um z.B. ein PDF zu annotieren (Schülerorientierung).

Die App heisst Livescreen und ist kostenlos für nicht-kommerzielle Zwecke nutzbar. Es gibt eine Pro-Version mit dem gleichen Funktionsumfang. Ich denke, ich werde diese App kaufen, da sie unproblematisch funktioniert (bis auf etwas Ruckeln bei der Übertragung) und ich die Entwickler unterstützen möchte.

LiveScreen - Screen Mirroring – Android-Apps auf Google Play 2016-02-15 10-08-29
Livescreen im Google Play-Store

Wie funktioniert die App?

Zunächst benötigt man ein Android-Gerät, welches mindestens  Android OS-Version 5.0 installiert hat. Nur dann lässt sich das Desktop-Spiegeln nutzen. Wenn man die App startet, wird zunächst die Tablet-eigene WLAN-IP angezeigt, die man sich merken muss. Nun muss man das Spiegeln in der App aktivieren. Es erscheint ähnlich wie beim Chromecast (ich denke, da wird ein Chromecast-Modul emuliert) ein Streaming-Icon im DropDown-Menü, das darauf hinweist, dass aktuell das Tablet-Bild ins Netz gestreamt wird.

Nun muss man am Lehrer-PC die URL samt Port (Standardport = 8080) in den Browser eingeben und man sieht sofort das Bild des Tablets. Es lässt sich damit nicht steuern, das ist auch gut so, damit sich das Gerät nicht von Schülern remote steuern lässt.

Was kann man alles damit anstellen?

Wie bereits beschrieben, lassen sich beispielsweise Arbeitsblätter direkt mit einem Stylus digital annotieren. Man kann Apps, die die Schüler im Lernprozess fördern, für alle anzeigen (z.B. Quizlet).
Weiterhin kann man das Tablet als Dokumentenkamera nutzen, indem man z.B. die App Stage oder einfach nur die Kamera-App startet (siehe Setup-Artikel).

Meine Kurzschulung zu Visualizern / Dokumentenkameras

Bereits seit meinem Referendariat arbeite ich mit Dokumentenkameras. Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, so dass ich mir überlegte eine Kurzschulung für unser Kollegium anzubieten.

Auf dieser Kurzschulung zeigte ich die generelle Funktionalität, die Vor- und Nachteile der Geräte, Vergleiche mit Smartboards, Methodenvorschläge, usw.

Auszug:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die komplette Präsentation ist hier abzurufen: Download als PDF

Wer die Präsentation als Powerpoint erhalten möchte, kann mich anschreiben.

Quellen für Listening Tasks

Da ich zur Zeit in der Fachoberschule 3 Englischklassen parallel unterrichte, bin ich immer auf der Suche nach unterschiedlichen Aufgaben für Klassenarbeiten, damit die Schüler sich nicht untereinander absprechen können.

Bei Grammatikaufgaben oder Zusammenfassungen ist das Finden von Brauchbarem recht simpel. Schwieriger wird es jedoch bei Listening tasks. Häufig reicht das Angebot der Schulbuchverlage nicht aus. Daher habe ich mich auf die Suche nach guten Quellen für Listening Tasks gemacht und will diese natürlich nicht nur für mich behalten:

 

Buchempfehlungen 01/16

In den Weihnachtsferien hatte ich trotz familiärer und sonstiger Verpflichtungen Zeit ein paar wenige Bücher zu lesen.

Poorly Made in China von Paul Midler beschreibt die Erfahrungen eines amerikanischen Expats, der zwischen amerikanischen Importeuren und chinesischen Fabrikbesitzer vermittelt. Das Buch zeigt, wie sehr viele Geschäftsbeziehungen von einer Anfangseuphorie geprägt sind, die später immer frustrierender für die amerikanische Seite wird. Midler vergleicht die chinesischen Fabrikanten mit College-Absolventen. Viele Firmen möchten flexible, junge Bewerber, die möglichst bereits Erfahrungen gesammelt haben. Genauso ergeht es den chinesischen Firmen. Zunächst interessiert sich niemand für Fabriken, die keine Aufträge haben, daher bieten diese ihre Dienste kaum oberhalb der Wirtschaftlichkeit an. Sobald ein Importeur angebissen hat, steigen die Kosten, da nun die Fabrik attraktiver wird. Jedoch nicht nur das. Midler beschreibt die Tricks einer Seifenfabrikanten, der versuchte seine Marge bis ins kleinste zu steigern, indem er beispielsweise die Plastikwände der Flüssigseife verdünnte. Ohne das natürlich mit dem Importeur abzusprechen. Dies hatte zum Resultat, dass reihenweise Verpackungen beim Transport kaputt gingen. Zusammensetzungen wurden kurzerhand durch billige Alternativen ersetzt, fehlerhafte Etiketten weiterhin benutzt, usw.

Importeure haben es oft schwer seine Geschäftsbeziehung mit anderen Anbietern weiterzuführen, da diese mit den Fabrikaten der Erstfirma verwandt oder zumindest gut bekannt sind, bzw. die Erstfirma schnell dran ist die Produkte weiterhin auf eigene Faust zu produzieren, ohne den Segen des Importeurs (Stichwort Produktpiraterie) zu haben.

In The devil lies in the detail beschreibt Peter Littger die manchmal lustigen, manchmal auch nervigen Eigenheiten der Deutschen in Punkto englischer Sprache. Mal beschreibt er kreative denglische Eigengewüchse wie „Showmaster“ oder „pre-poning“ oder aber auch sehr interessante, weil schöne und ausdrucksstarke Wörter und idioms.

Meine Meinung:
Nicht nur für Englisch-Lehrer ein Muss.

 

Einfach und schnell: Aus Webseitenartikeln schöne Arbeitsblätter generieren

Ab und an möchte man gerne einen Artikel aus dem Internet für den Unterricht verwenden. Leider bieten nicht alle Seiten eine druckerfreundliche Ausgabe der Seite an (siehe unten).

Werbung, viel Whitespace und unnötige Infos wie Links usw. blähen einen Artikel auf vier bis fünf Seiten auf, bei dem effektiv ein oder zwei Seiten reichen würde. Diese Zahl summiert sich schnell bei einem Klassensatz auf 50 Seiten, die unnötig gedruckt werden.

printohnefilter
Unschön formatiertes Ergebnis einer Webseite

Hier bieten Dienste wie printfriendly oder printwhatyoulike eine Alternative. Man gibt diesen Seiten die URL des Artikels an und kann dann beispielsweise Bilder deaktivieren, bzw. verkleinern (printwhatyoulike), bestimmte Bereiche ausblenden, usw.

Zum Schluss lässt sich die Seite als PDF oder Word-Dokument (printwhatyoulike) herunterladen.

printfriendly
printfriendly.com Oberfläche
printwhatyoulike
PrintWhatYouLike Oberfläche

Meine (aktuelle) Englisch-Linkliste

Material

Moodle Kurse
Literature Hiphopvideos

Links

Teachit – English teaching resources

Links für Englischlehrer

The Teachers‘ Site – englischlehrer.deEnglischIdeen

Vocab-Sheets für Vokabular bestimmter Bereiche

Lesson plans | TeachingEnglish | British Council | BBC
TeachersPayTeachers.com – An Open Marketplace for Original Lesson Plans and Other Teaching Resources
TES Resources
American Studies Journal – teaching
Gratisography: Free, use as you please, high-resolution pictures.
PowToon – Online business presentation software to create free, cool, animated, powerpoint video alternatives
13 words Germans think are English | Culture | DW.DE | 09.05.2014
20 Ways to Improve Your English
Academic English | Lesson Categories | Dreamreader.net

Landeskunde

USA

USA Landeskunde Englisch – HamburgerBildungsserver

English Reading – Interesting Facts About New York
Gonna, Gotta, Wanna
Unterrichtseinheit „American Dream“ – Lehrer-Online
Life in the USA – Learn about US Life, History, and Culture

GB

British Life and Culture in the UK – Woodlands Junior School

Short Stories und FlashFiction

Unterrichtsimpuls: Shorter Short Stories | English-Study.de
American Short Stories
The Green Door by O. Henry

Story of an Hour

Story Bytes – Very Short Stories – 512 Word Stories

Links zu Short Fiction
Selbstgeschriebene Short-Stories
Unterrichtseinheit: Elements of the Short Story
elements of a story
7 Short Stories by Junot Díaz Free Online, In Text and Audio | Open Culture

Zeitungsartikel

The Times in Plain English |

How to Improve Your English with TeaTime-Mag | JochenEnglishYoung GermanyBBC Learning English – Words in the NewsLearnEnglish | British Council

Hunger Games

JacobEnglish11 – The Hunger Games – Chapter Summaries

www2.mediamanual.at/pdf/filmabc/55_filmabc_Dystopien.pdf
HW The Hunger Games | JochenEnglish
DifferenceNovelMovie

TortillaCurtain

The Tortilla Curtain by T. C. Boyle – Materialien für Klausur, Referat, und Facharbeit mit Loesungen

Immigration

IT-Englisch

The EFL SMARTblog: Are the machines taking over?

English for Work – Vocabulary, Exercises and Printable Worksheets

English With Computers – ESL Vocabulary, Exercises, Tutorials
SleepingVsTechnology
ESL – English as a Second Language

Young People’s problems

Two Fingers | Film English

ParentsPunishedifKidstoolate

Songs Im Englischunterricht

Grammar

Gerunds
4 songs for dealing with tricky conditional structures | Teach them English

Bilder beschreiben

Describing photos (comparing, contrasting and speculating)

Movie Lessons

Characterisation | Quizlet

Environment

Beef Production
Java Tutorial interaktiv – Programmieren lernen mit Java

Making a difference

How We Showed the Oceans Could Clean Themselves – Boyan Slat on The Ocean Cleanup – YouTube

Leonardo DiCaprio (UN Messenger of Peace) at the opening of Climate Summit 2014 – YouTube

Business English

Business English lessons for Adults

Business-English-Trainer – das Portal zum Business English lernen – das Portal zum Business Englisch lernen
Business English Lessons for ESL Teachers:eslflow webguide
You’re hired | LearnEnglish | British Council
Learn English Online with Free Business English Lessons | BusinessEnglishPod

Mittelschulvorbereitung Englisch

Unterrichtsmaterial Englisch 11. klasse. Arbeitsblätter Englisch

FürSchüler

Free English Grammar Lessons and Tests

Teaching ESL

Unterrichtsmaterialaustauschplattformen und Teachers Pay Teachers

Unterrichtsmaterialaustauschplattformen- Wow, was für ein Wort.
Gibt es dafür nichts kürzeres?

Nunja, zum Thema: Hierzulande gibt es viele Plattformen, auf denen man eigene Unterrichtsmaterialien austauscht und entweder komplett kostenlos hergibt (z.B. 4teachers) oder dafür Creditpunkte für Uploads bekommt (z.B. bei schulportal.de) und diese dann für andere Materialien eintauscht. Dazu paaren sich mehr oder weniger praktisch nutzbare Angebote der Schulbuchverlage, die sich logischerweise dafür bezahlen lassen. Projekte wie schulbuch-o-mat.de zeigen einen interessante Zukunft auf, in der die Schulbuchverlage über ihre Geschäftsmodelle nachdenken sollten.

In den USA ist die Situation eine andere. Aus eigener Erfahrung benutzen dort viele Lehrer ihr eigenes Material und stützen sich bei der Arbeit weniger auf Schulbücher. Vor einigen Jahren hat ein ehemaliger Lehrer die Plattform Teachers Pay Teachers gestartet. Dort ist es möglich das eigene Material als PDF / Word / JPG, usw. anzubieten. Den Preis bestimmt jeder Lehrer selbst, sodass auch kostenlose Angebote zu finden sind. Gerade für den Englischunterricht in der Q1 (Oberstufe) habe ich im Referendariat bereits mehrere Dinge dort gekauft.

Im Themengebiet Utopia / Dystopia haben wir The Hunger Games gelesen und ich kann folgende Dokumente: klick und klick empfehlen.

Wer bereits bei ebay oder Amazon unterwegs ist, wird sich schnell dort zurechtfinden. Zu Bedenken ist nur, dass die Materialien immer nur als Unterstützung dienen können, da sie in erster Linie für Muttersprachler (bis auf die mit ESL markierten Dokumente) erstellt werden.

Vor kurzem erhielt ich eine Mail zu einer Umfrage. Teachers Pay Teachers erwägt die Plattform für Deutschland zu adaptieren. Ich hatte ein Gespräch mit einer Mitarbeiter einer Wirtschaftsberatung, der meinte, dass die Plattform in 2-3 Jahren in Deutschland wahrscheinlich Fuss fassen wird, sich aber zunächst auf die sprachlichen Fächer konzentrieren will. Ich nehme an, aufgrund der höheren Nachfrage, sowie des bereits erhältlichen Materials.

Weitere Hinweise

  • Zu beachten ist, dass die PDFs im US-Format ‚Letter‘ sind und als A4 ausgedruckt werden müssen.
  • Nervig: Die Newsletter. Lässt sich aber einfach abbestellen.
Nervmails
Newsletter