Openboard – eine Alternative für die Smartboard-Software

Smartboards und die Software…

Smartboards sind für manche Lehrenden hilfreich, für andere nur überteuertes Technik-Chichi.

Nun haben wir ein paar Geräte in der Schule, auch wenn keine mehr nachbestellt werden. Diese sollte man trotzdem nutzen können.
An unserer Schule wird eine Image-Software genutzt, die bei jeder Installation eine neue Lizenznummer erstellt. Die Anzahl der Instanzen ist leider begrenzt, sodass die Software aufgrund zu viel erstellten Lizenzen mittlerweile nicht mehr funktioniert. Weiterhin bietet der Hersteller keine Software an, die unter Linux läuft. Ich nutze gerne Linux, da es recht schnell bootet und den gleichen Leistungsumfang wie die Windows-Installation bietet (unsere Computer sind mit einem Dual-Boot-Modus ausgestattet).

Smartboard

Was tun? Umschauen nach Alternativen!

Die Boards sind nun eben da, wäre schade, wenn man sie nicht mehr nutze könnte. Daher schaute ich mich um und landete bei Openboard. Openboard wurde ursprünglich als Fork von OpenSankore durch die Universität von Lausanne weiterentwickelt. Durch die freie Lizenz bietet…

Openboards Vorteile gegenüber  proprietären Alternativen:

  • Jede Lehrkraft kann sich die Software herunterladen und zuhause damit arbeiten
    • ohne Lizenzprobleme
    • mit jedem gängigen Betriebssystem (Win, Mac, Linux)
  • Dokumente können mit in die Schule gebracht und weiterverarbeitet werden
  • Jede Software (Browser, PDF-Reader, …) kann mit virtueller Tinte ergänzt werden
  • Die Software funktioniert nicht nur mit Smartboards, sondern mit allen Boards, da nur eine Mausfunktion vorausgesetzt wird.

Bevor ich noch viele Worte verliere, sollte sich jeder hier einen kleinen Eindruck über die Möglichkeiten von Openboard machen (8 Videos, französisch):

 

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