Bye, bye Dropbox!

Cloud Computing

Dropbox. Kennt jeder, nutzt(e) jeder.

Bereits zu Beta-Zeiten galt Dropbox als eine gut gelungene Möglichkeit des Austauschs von Dateien, ja sogar als Behelfs-Webserver.
Sie waren die Ersten, die auf das Freemium-Modell setzten und somit viele Nutzer sich anmeldeten. Viele nutzten Dropbox nicht nur um Bilder auszutauschen, sondern gleich ihre wichtigsten Dateien hochzuladen, um darauf überall Zugriff zu haben. Wichtige Daten hatte ich immer noch in meiner lokalen eigenen Cloud, aber für Bildertausch, o.ä. war Dropbox perfekt.

Schnell war der Speicher voll und man war gezwungen ein Premium-Abo abzuschließen. Oder man warb möglichst viele Nutzer, sodass man wie ich bis auf 30 GB im Free-Abo erreichen konnte. Wie viele Dienste baut auch Dropbox auf die außerordentlich stabile Amazon-Cloud auf.

Dropbox Speicherplatz

Warum wechseln?

20 GB kostenloser Onlinespeicher für umme , warum sollte man dann wechseln?

Nicht nur, dass Condoleeza Rice in den Board of Directors aufgenommen wurde, 68 Millionen Passwörter aus dem Jahr 2012 im Internet (wohlgemerkt geknackte PW) herumschwirren.
Nein, Dropbox will  das Root-Passwort von Mac-Nutzern wissen, da es ach so schwierig ist, mit den Rechten die Apple ihnen zubilligt, auszukommen. Um das Ganze unauffällig zu gestalten, versuchten sie dies zu vertuschen, indem sie das Dropbox-Icon ausblendeten. Irgendwann ist Schluss.

Und wohin?

Daten, die zum Austausch bestimmt sind, werde ich aus Dropbox abziehen und in (semi-)öffentliche Clouds packen. Schülerdaten bleiben nach wie vor in meiner Nextcloud (ehemals Owncloud).

Da unsere Schule Office365 von Microsoft nutzt, hat jede Lehrkraft 1 TB Platz in einer Onedrive for Business. 1 Terabyte. Ich werde also zukünftig meine Arbeitsblätter und sonstigen Materialien nicht nur lokal in meiner Owncloud speichern, sondern auch auf Onedrive (Symlink auf Nextcloud-Ordner).

Vorteile

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