Beihilfe-Anträge: „Digital“ einreichen über die Hintertür

Beihilfe

Beihilfe: Status Quo

Wir schreiben das Jahr 2016 und trotzdem bietet die Beihilfe Hessen keine Möglichkeit des Einreichens der Anträge eBescheidFailper Online-Formular o.ä., wie dies meine private Krankenversicherung erlaubt. Ganz zu schweigen vom eBescheid-Debakel, bei dem man lediglich die Genehmigungen per verschlüsseltem PDF (Adobe-DRM-Zwang) zurückgeschickt, anstatt des sonst üblichen Briefes.

Alternativen

Antragalternative 1) Herunterladen und Ausfüllen des Antrag-PDFs, Fotokopieren der Arztrechnungen und das Verschicken per Post.
Antragalternative 2) Herunterladen und Ausfüllen des Antrag-PDFs, Einscannen der Arztrechnungen und Verschicken per Fritzbox Fax.

Ja, richtig gelesen. Fax! Da ich ich nicht zur Post gehen möchte, nur um einen dämlichen Antrag zu verschicken benutze ich die folgende Lösung:

  1. Antrag herunterladen und ausfüllen (den Antrag habe ich vorausgefüllt. Es werden lediglich die Kostendaten und Datum geändert).
  2. Arztrechnungen per OfficeLens (iPhone, Android, Windows Phone)
  3. Alles zusammen in ein PDF zusammenfügen (z.B. unter Mac mit Wondershare PDF Editor oder mit Boardmitteln)
  4. FritzFax App (leider nur unter Win nutzbar) anschmeissen un das PDF an die Beihilfe-Stelle schicken (0611-327 640 911)

Warum die Fritzfax App? Leider erlaubt die Fritzbox über die Weboberfläche nur das Versenden von einseitigen Bildern (keinen PDFs).


Hier noch ein paar Hinweise für die Verwendung von Fritzfax:

  1. Wer über das Internet (VOIP) faxt, sollte vorher die TCP-Capi Schnittstelle freischalten.
  2. Windows 10 mag die App Fritzfax nicht so gerne, daher muss ein Registry-Eintrag gesetzt werden. Andere Betriebssysteme sind davon anscheinend nicht betroffen.

Fritzfax

3 Gedanken zu „Beihilfe-Anträge: „Digital“ einreichen über die Hintertür“

  1. Hallo lieber Kollege,

    mir war gar nicht klar, dass man Beihilfeanträge auch faxen kann (auf der Webseite, hab grade nachgeschaut, steht nur, dass man sie nicht mailen darf!). Danke daher für Deinen Tipp hier!

    Allerdings kannst Du als Rad-mobiler 😉 sie auch kostenlos und unfrankiert beim Regierungspräsidium am Luisenplatz einwerfen oder dort beim Pförtner abgeben. Sie werden mo und do früh gesammelt nach Hünfeld geschickt. Fristenstempel ist Einwurfdatum in DA (wird tatsächlich in Hünfeld von Hand umdatiert! 😉 )

    Viele Grüße,

    Markus K.

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