Endlich ein würdiger „War Games“ Nachfolger: Mr. Robot

Es gibt sie, die Filme und Serien, mit denen sich Hollywoods Regisseure und Schreiber IT- und Hackerkultur nachzuahmen.

Und das mehr oder weniger gut schafften.

Seit Ende Juni läuft im US-Fernsehen eine Serie namens „Mr. Robot“ (Wikipedia-Artikel (en)), die endlich nahezu realistische Züge hat. Es gibt keine Micky-Maus-Dialoge, sondern realistische Social-Engineering-und E-Mail-Phishing Attacken zu sehen und trotzdem ist es auch für Nicht-Techies unterhaltsam. Die Serie besitzt philosophische Züge, die zum Nachdenken geben und lädt zu Diskussionen über Gesellschaft im 21. Jahrhundert ein.
Gleich zu Beginn der Pilotepisode stellt der Protagonist den Besitzer eines Coffee-Shop zur Rede, da dieser in einer Kinderporno-Ring verstrickt ist. Elliot entdeckt die Porno-Site des Besitzers, weil dieser das ungeschützte Wlan-Netzwerk des Coffe-Shops nutzt. In der dritten Folge wird gezeigt, wie ein Darsteller Spyware auf einem Android-Smartphone installiert. Auch hier wirkt das ganze wieder sehr realistisch. Später wird Elliot gezeigt, wie er mit Hilfe von Kali Linux Exploits installiert.

Da Mr.Robot zur Zeit nur in den USA läuft, muss man sich, um die Serie legal zu sehen, eines US-VPNs (ab $3,33 pro Monat) oder Proxys behelfen und Hulu ansurfen.

Rotten Tomatoes gibt Mr. Robot aktuell 97%.

Edit (07.12.15): Mr. Robot lässt sich nun auch ohne VPN in Deutschland sehen, und zwar über Amazon Prime

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.