Unterrichtsmaterialaustauschplattformen und Teachers Pay Teachers

Unterrichtsmaterialaustauschplattformen- Wow, was für ein Wort.
Gibt es dafür nichts kürzeres?

Nunja, zum Thema: Hierzulande gibt es viele Plattformen, auf denen man eigene Unterrichtsmaterialien austauscht und entweder komplett kostenlos hergibt (z.B. 4teachers) oder dafür Creditpunkte für Uploads bekommt (z.B. bei schulportal.de) und diese dann für andere Materialien eintauscht. Dazu paaren sich mehr oder weniger praktisch nutzbare Angebote der Schulbuchverlage, die sich logischerweise dafür bezahlen lassen. Projekte wie schulbuch-o-mat.de zeigen einen interessante Zukunft auf, in der die Schulbuchverlage über ihre Geschäftsmodelle nachdenken sollten.

In den USA ist die Situation eine andere. Aus eigener Erfahrung benutzen dort viele Lehrer ihr eigenes Material und stützen sich bei der Arbeit weniger auf Schulbücher. Vor einigen Jahren hat ein ehemaliger Lehrer die Plattform Teachers Pay Teachers gestartet. Dort ist es möglich das eigene Material als PDF / Word / JPG, usw. anzubieten. Den Preis bestimmt jeder Lehrer selbst, sodass auch kostenlose Angebote zu finden sind. Gerade für den Englischunterricht in der Q1 (Oberstufe) habe ich im Referendariat bereits mehrere Dinge dort gekauft.

Im Themengebiet Utopia / Dystopia haben wir The Hunger Games gelesen und ich kann folgende Dokumente: klick und klick empfehlen.

Wer bereits bei ebay oder Amazon unterwegs ist, wird sich schnell dort zurechtfinden. Zu Bedenken ist nur, dass die Materialien immer nur als Unterstützung dienen können, da sie in erster Linie für Muttersprachler (bis auf die mit ESL markierten Dokumente) erstellt werden.

Vor kurzem erhielt ich eine Mail zu einer Umfrage. Teachers Pay Teachers erwägt die Plattform für Deutschland zu adaptieren. Ich hatte ein Gespräch mit einer Mitarbeiter einer Wirtschaftsberatung, der meinte, dass die Plattform in 2-3 Jahren in Deutschland wahrscheinlich Fuss fassen wird, sich aber zunächst auf die sprachlichen Fächer konzentrieren will. Ich nehme an, aufgrund der höheren Nachfrage, sowie des bereits erhältlichen Materials.

Weitere Hinweise

  • Zu beachten ist, dass die PDFs im US-Format ‚Letter‘ sind und als A4 ausgedruckt werden müssen.
  • Nervig: Die Newsletter. Lässt sich aber einfach abbestellen.
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