Handyverbote in Schulen: Veraltete Regeln oder Schutz für die Lernenden?

Einen interessanten Artikel zu Handys in Schulen hat unser Lokalblatt, das Darmstädter Echo, abgedruckt.

Quintessenz: Einige Sekundarstufenschulen im Kreis setzen auf ein absolutes Verbot. Das heißt, wenn Lernende dabei erwischt werden, wenn sie Handys in der Schule unerlaubt benutzen, werden diese konfisziert und erst am Nachmittag ihnen oder den Eltern (je nach Schule) zurückgegeben.

Sicher, die eigene Privatsphäre auf Toiletten usw. muss gewahrt bleiben, aber warum jedoch die Lernenden entmündigen? Warum keine feinjustierten Regeln in Bezug auf Benutzung, z.B. in den Pausen, aber nur auf dem Schulhof, beschließen? Warum die Geräte nicht im Unterricht einsetzen?

Im Dezember 2014 sah ich einen Vortrag von Jöran Muuß-Mehrholz beim Vernetzungstreffen „Neue Medien im Hessencampus“. Ich stimme mit ihm absolut überein, dass die Möglichkeiten, die uns mit den Smartphones und Tablets geboten werden generell nicht einfach abgelehnt und diese verboten werden sollten. Vielmehr sollte konkret evaluiert werden, wo sich ein Einsatz lohnt, bzw. wo eher nicht. Jöran hat die vorgetragenen Punkte ebenfalls zum Nachlesen in einem Artikel in der Log In dargestellt.

2 Gedanken zu „Handyverbote in Schulen: Veraltete Regeln oder Schutz für die Lernenden?“

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